Skulpturen

Meine Skulpturen bestehen ganz überwiegend aus Steinen, die vor unvorstellbar langer Zeit im Inneren der Erde aus zähflüssigen  „ Mineralsuppen“ „ durch Erstarrung und Kristallbildung entstanden sind. Insbesondere sind es Granite und Gneise, Diabase, Porphyre und Labradore.

Meine Formen der Skulpturen richten sich dem Licht zu und wirken oft leicht, ohne Schwere. Sie werden durch einzelne Linien und Punkte charakterisiert, die sich aus dem Volumen ihrer Form entwickeln. Gestaltende Kräfte dringen meist von innen nach außen.

Die Skulpturen  erzählen oder illustrieren nichts Konkretes, sondern sind Zeichen und Ausdruck von Bereichen, für die es keine Worte gibt.

Die Oberflächen spiegeln im Zusammenspiel von rauen, gespitzten Flächen und geschliffenen oder gar polierten die inhaltliche Vielschichtigkeit und Schönheit der Steine wieder. Sie ermuntern zum Nachfühlen der Formen und Oberflächen und werden so über den Tastsinn ein Teil der eigenen Selbstwahrnehmung.

Gewöhnlicherweise findet die Wahrnehmung von dreidimensionaler Kunst ganz wesentlich über den Sehsinn statt .Mir ist es wichtig, meine Skulpturen auch über das aktive Begreifen zu erleben und zu verstehen. Es sind Steine für die Sinne.

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